A signal bell mounted with a view of the sea on the campus of Zeepreventorium. This bell is designed to communicate with boats and is to be rung only by the children of the preventorium.

 

Signal BellIn den letzten zwanzig Jahren erschuf Jason Dodge Skulpturen und Ausstellungen, die Abwesenheit und Abstand darstellten und den Tastsinn und die visuelle Wahrnehmung förderten. Sein Werk wird oft mit Poesie verglichen. Wie viele Gedichte verlangt sein Werk vom Leser oder Zuschauer, anwesend zu sein und aktiv eine Bedeutung zu kreieren. Weil ein Gedicht gelesen oder eine Skulptur betrachtet wird, entsteht etwas Neues. Dodge sagt hierzu: ‘Es geht nicht darum, 'was' etwas bedeutet, es geht um 'die Art und Weise', wie eine Bedeutung entstehen kann, wenn der Zuschauer mitmacht”. Er betrachtet sein Werk nicht als Etwas, was entziffert werden muss, sondern als mögliches Hilfsmittel, mit dem man etwas Anderes entziffert.

Für seinen Beitrag zu Beaufort installierte Dodge eine Glocke auf dem Campus des Zeepreventoriums, wo zweihundert Kinder mit einer chronischen Krankheit gepflegt werden. Eine solche Glocke wird für die Kommunikation zwischen den Schiffen untereinander oder zwischen dem Meer und dem Festland gebraucht. Hier wurde die Glocke auf dem Gelände des Zeepreventoriums mit Sicht auf das Meer montiert. Die Kinder können die Glocke läuten, wenn sie mit vorbeifahrenden Schiffen kommunizieren wollen. Hierdurch werden die anderen Einwohner von De Haan auf ihre Nachbarn aufmerksam gemacht.

Das Werk ist auf private Domäne gelegt und soll aus der Ferne angehört werden. Bitte geben Sie die Domain des Zeepreventorium nicht ein.

 


Jason Dodge 

°1969 Vereinigte StaatenJason Dodge
Jason Dodge hatte in der jüngsten Vergangenheit Solo-Ausstellungen in der Kunsthalle Bremerhaven, Bremerhaven, Deutschland (2017), im Schinkel Pavillon, Berlin, Deutschland (2017, Duo-Ausstellung mit Paul Thek) und im Institut d’Art Contemporain, Villeurbanne, Frankreich (2016). Er nahm unter anderem teil an den Gruppen-Ausstellungen Stories of Almost Everyone, Hammer Museum, Los Angeles, Vereinigte Staaten (2018), A Rock That Keeps Tigers Away, Kunstverein München, München, Deutschland (2017), 9e Liverpool Biennial, Liverpool, Vereinigtes Königreich (2016), No One and One Hundred Thousand, Kunsthalle Wien, Wien, Österreich (2016) und The Blue Distance, Aspen Museum of Art, Aspen, Vereinigte Staaten (2015).


Wo?

Strandzone hinter dem Zeepreventorium, De Haan
Das Werk ist auf private Domäne gelegt und soll aus der Ferne angehört werden. Bitte geben Sie die Domain des Zeepreventorium nicht ein.

  • Haltestelle der Küstenstraßenbahn: De Haan Preventorium
  • Radknotenpunkt: 6 
  • Wanderknotenpunkt: 54

 

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die karte im Webshop, oder kommen Sie in ein Infobüro des Fremdenverkehrsamt der Küste, wo Sie die Karte erhalten.