Route 3

Route 3 - Nieuwpoort der Kunst mit dem Fahrrad entdecken (24,5 km)

Eine Radfahrt, bei der Sie Nieuwpoort auf eine andere Weise kennen lernen können. Überraschende Kunstwerke und -flecken, die Sie entdeckt haben müssen. Vom Genießen der Kunst im Wind zum Schutzheiligen und der Fischernostalgie.

  • Start: am Knotenpunkt 96 
  • Knotenpunkte: 96-24-82-67-7-8-70-10-46-1-11-2-12-61-73-64-96

 

Nicht verpassen!
Die Kunstwerke Beaufort2018
  1. Auf dem Wellenbrecher auf Höhe der Lefebvrestraat, zwischen Knotenpunkt 96 und 64 ist das Beaufort Kunstwerk der Dänin Nina Beier zu entdecken. Richtig sturmfest!
  2. Ein Beaufort Werk aus dem eigenen Land, von Edith Dekyndt, erwartet Sie an der Westfront (Kustweg 2, Knotenpunkt 8)

 

Noch mehr Entdeckungen!

Simli-Viertel (Kontenpunkt 96 und 24)

1955 sorgte die n.v. Simli für die notwendigen Umzäunungen und Anpflanzungen, um dann die Parzellierung und die Anlegung der Wege vorzunehmen, damit interessierte Kauflustige ihren Weg in die Dünen von Nieuwport finden konnten. Ein Teil dieses Gebietes wurde ein Wohnviertel mit Villen. Heute noch immer ein wunderschönes Viertel mit vielen Küstenvillen, das man herrlich mit dem Rad entdecken kann.

Ein Beaufort Souvenir! Le Vent souffle où il veut (zwischen Knotenpunkt 82 und 67)

Dieser Fahnenstangenwald von Daniel Buren hat Vieles von einem Wald und ist ein schönes Souvenir einer früheren Beaufort Auflage. Nur besteht dieser Wald eben nicht aus Bäumen, sondern aus 100 Fahnenmasten mit Windanzeigern in verschiedenen Farben. In die Träume verschwinden ist erlaubt.

Der Polarforscher (zwischen Knotenpunkt 82 und 67)

Dixie Dansercoer, der Polarforscher aus Nieuwpoort hat dieses Werk inspiriert. Es symbolisiert die Einsamkeit, das Alleinsein und die Weite des Universums.

An und in der Fischauktion und am Kai (zwischen Knotenpunkt 67 und 8)

Auch hier können Sie einige Kunstwerke entdecken, zum Beispiel das Fischerdenkmal. Ein Charakterwerk und ein Moment der Stille im Gedenken an alle belgischen Fischer, die ihr Leben auf See gelassen haben. Ein anderes auffälliges Werk ist der Wonderbare Visvangt (der wunderbare Fischfang) der auf der Seitenfassade des Uhrwerkturms der Fischauktion zu finden ist. Ein Basrelief, das die Geschichte des wunderbaren Heringsfangs von 1943 erzählt.

Westfront und Koning Albert I-Denkmal (bei Knotenpunkt 8, etwas abseits von der Strecke)

Dieses Besucherzentrum erzählt Ihnen die spannende Geschichte der Überflutung während des Ersten Weltkrieges. Die digitale Wiedergabe des ‘Panorama van de Ijzerslag’ verschafft Ihnen sicherlich eine Gänsehaut. Neben der ständigen Ausstellung gibt es auch regelmäßig zeitweilige Ausstellungen und die Aussicht ist rundum phänomenal!

Bommenvrij (zwischen Knotenpunkt 8 und 7)

Das Bommenvrij war zwischen 1812 und 1822 ein Pulverlager und Teil einer weitreichenden Militärinfrastruktur. In diesem geschützten Denkmal wurden allerlei kleine und große Waffen gestapelt. Das Bommenvrij ist ferner eines der einzigen Gebäude in Nieuwpoort, das beide Weltkriege überlebte. 1994 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und vor kurzem hat die Stadtverwaltung das Bommenvrij erworben.

Duvetorre (zwischen Knotenpunkt 8 und 7)

Diese Ruine ist ein Rest der ehemaligen Sint-Laurentiuskirche. Die Kirche wurde mehrfach verwüstet und wieder aufgebaut. 1917 im Ersten Weltkrieg wurde der Turm unter Beschuss genommen und es blieb nur ein Drittel der ursprünglichen Höhe übrig. Im Volksmund wurde dieser Turm der Duvetorre genannt. Das hat nichts mit den Tauben (duiven) zu tun, die hier ihr Nest bauen, sondern mit dem Teufel. Hier im Schatten des Turms hielt Jeanne Panne ihren Hexensabbat und hatte sie sich mit dem Teufel verabredete.

 

Weiter zur Rattevalle (Knotenpunkt 11). Dieses Gebäude hat zwar einen bemerkenswerten Namen, Sie brauchen sich jedoch nicht vor Ratten oder Rattenfallen zu fürchten. Im 17. Jahrhundert gab es auf Höhe der heutigen Rattevalle-Brücke eine Schleuse, die von Pferden bewegt wurde. Es kann sein, dass der Name von den Pferden kam, die die Schleuse bedienten.

Fährboot Roger Raveel (Knotenpunkt 64)

Der Künstler Roger Raveel hat dem Fährenboot De Nieuwe Visie sein auffälliges Aussehen verliehen. Und gute Nachricht, die Überfahrt kostet keinen Cent. Auf www.welkombijvloot.be können Sie die Öffnungszeiten prüfen.

Bernhardiner auf dem Hendrikaplein (Knotenpunkt 64)

Diese Bronzeskulptur verweist auf den Schutzheiligen von Nieuwpoort-Bad, den Heiligen Bernard, und ist eine Kreation von Monique Mol. Jedes Jahr wird dieser Schutzheilige im August gefeiert, bei den Heiligen-Bernhardfesten ist jeder Einwohner dabei.

Windschutz - Poesie am Leopoldplein (zwischen Knotenpunkt 64 und 96)

Nichts ist so herrlich wie die Sonne in der freien Luft genießen. Und etwas ganz Besonderes wird es, wenn Sie auf dem Windschutz aus Glas Gedichte lesen können. Reine Poesie über die Nordsee, am Strand von Nieuwpoort. Und das mit Sicht aufs Meer.

 

Über die Glaswände und die Göttin des Windes (Knotenpunkt 64)
Am Loodswezenplein entdecken Sie eine Reihe von Glaswänden, die mit Fotos des Badeortes in einer lang vergangenen Zeit ausgerüstet sind. Eine Fotoreihe, die das Erbe von Nieuwpoort auf eine einzigartige, originelle Weise präsentiert. Sie finden auch die Göttin des Windes, ein Werk von Antoon Luyckx. Die Frau ist dem Meer zugewandt, sie wartet, hofft, denkt an ein fernes Ziel.

 

Ode Maritima (zwischen Knotenpunkt 64 und 96)

Am Seedeich auf der Höhe des Leopoldplein, wandern Sie über Steine mit dem Text der Ode Maritima von Fernando Pessoa. Verreisen Sie in Ihren Träumen beim Wandern …

 

The White Residence und Barkentijn (zwischen 64 und 96)
Zwei Haltestellen am Seedeich! The White Residence ist das ehemalige Le Grand Hôtel, ein monumentales Gebäude. De Barkentijn ist wiederum ein prächtiges Beispiel des Normannischen Stils unserer Küste. Heute ist es ein Ferienzentrum.

Ein Beaufort Souvenir! Searching for Utopia (Knotenpunkt 64)

Dieses berühmte Kunstwerk von Jan Fabre, eine enorme Schildkröte mit dem Künstler als Reiter, zeigt den Menschen, der sein Leben lang nach Utopia sucht. Ein Weltstück, das Sie nicht verpassen dürfen. Und als gute Nachricht: ab diesem Sommer ist die Schildkröte auf dem Jan Fabreplein, in der Nähe des Kulturzentrums Ysara zu bewundern.

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