Really Shiny Things That Don’t Really Mean Anything, 2018

 

Really Shiny Things That Don't Really Mean AnythingRyan Ganders Really Shiny Things That Don’t Really Mean Anything (sehr glänzende Dinge, die eigentlich nichts bedeuten) ist ein großer Ball, der aus einer Reihe von glänzenden Objekten aufgebaut ist, deren Funktion nicht deutlich ist. Der Titel scheint zu sagen, dass die individuellen Objekte willkürliche Formen haben, aber auch, dass das Werk als Ganzes keine Bedeutung hat. Eine wichtige Nuance: als Schöpfer der Skulptur will der Künstler bewusst keine umfassende Erläuterung über die Bedeutung des Werks geben, aber er versteht doch, dass die Zuschauer ihre eigene Auslegung hinzufügen. Er begrüßt diese Interpretationen, denn sie liefern seiner Meinung nach einen wichtigen Beitrag zum Werk. Gander sagt hierüber: “Das Werk verändert sich weitgehend je nach Ort, wo es gezeigt wird. Und das ist meiner Meinung nach typisch für die gesamte Kunst, die sich im öffentlichen Raum oder außerhalb einer neutralen Umgebung wie eine Galerie befindet. Das gleiche gilt für den Zuschauer: das Werk hat für jeden eine andere Bedeutung. Das Werk hat also keine feste Bedeutung, sondern ändert je nach Kontext und Publikum.”

Laut Gander ist es eine Eigenschaft der Menschheit, glänzende Dinge zu bewundern, da man vom eigenen Spiegelbild und von parallelen Realitäten fasziniert ist. “Es gehört einfach zur Art des Menschen, der das eigene Spiegelbild betrachtet und sich über sein Aussehen wundert. Wir wissen beispielsweise auch, wie der Mars aussieht, ohne jemals dort gewesen zu sein. Es ist die Spannung, die mit dem Außerirdischen verbunden ist. Das Vertraute, aber Unbekannte. Das Unerreichbare”.

 


Ryan Gander

°1976 Großbritannien
Ryan Gander hatte in den letzten Jahren Solo-Ausstellungen im National Museum of Art Osaka, Osaka, Japan (2017), im Museum Dhondt-Dhaenens, Deurle (2016), Esperluette, im Palais de Tokyo, Paris, Frankreich (2013). Er nahm unter anderem teil an den Gruppenausstellungen Between the Idea and Experience, 12th Havana Biennial, Havana, Kuba (2015), Documenta 13, Kassel, Deutschland (2012), 9th Shanghai Biennale, Shanghai, China (2012). 2017 erhielt er den Titel Officer of the Order of the British Empire (OBE) für seine Verdienste in der zeitgenössischen Kunst.


Wo?

Gemeenteplein, Zeelaan 303, Koksijde

  • Haltestelle der Küstenstraßenbahn: Koksijde Bad
  • Radknotenpunkt: 74
  • Wanderknotenpunkt: 47


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